Otrdiena, 20. Novembris, 2018
Anda, Andīna
iPhone Android Mob
TwitterFoursquareVimeoFlickrFacebook
Viesnīcu preces
Saunas , erholung    Saunas , erholung    Saunas , erholung    Saunas , erholung
 
 
 
 

Schloss von Dundaga

Male besehen : 8372
Schloss von Dundaga
Schloss von Dundaga
Karte

Beschreibung


Der Name Dundaga wurde in historischen Schriften zum erstenmal 1245 erwähnt, als der Rigaer Bischof Nicolai seinem Domkapitel dort 200 Arkli (1800 ha) Boden geschenkt hat.

Es wäre am richtigsten, das Baugeschehen der Burg mit dem dritten Viertel des 13. Jh. zu datieren. Das älteste schriftliche Dokument aus dem Jahr 1318, das sich bis heutzutage erhalten hat, und in dem die Burg Dundaga zum erstenmal erwähnt ist, ist mit einem Angrift des Ordens auf die Burg verbunden.

Die Burg befi ndet sich auf einer Halbinsel, die das Gewässer vom Fluss Pāce bespült. Als die Burg völlig erbaut wurde, hatte sie drei Wohnblöcke. Der mittlere Block war auf das Festland gelenkt, das von einem künstlich gegrabenen Schutzgraben abgeschlossen wurde. Die Seitenblöcke waren kürzer und ihre Seiten hat eine Befestigungsmauer verbunden und daraus hat sich ein gesperrter Innenhof gebildet. Hinter der Befestigungswand, der Halbinsel gegenüber habe sich die Vorburg mit den umgebenden Mauern und mit dem Torturm gelegen.

Die Hauptaufgabe der Burg war es, wirtschaftlichen Bedürfnissen zu dienen, d.h. als Erfassungstelle und Aufbewahrungsort der landwirtschaftlichen Produktion zu sein, bis sie an die Verbraucher nach Riga gebracht wurde. Ähnliche Burgen sind vom Rigaer Domkapitel auch in anderen seiner Eigentümer erbaut worden.

Nach langen Streiten zwischen dem Rigaer Domkapitel und dem Bistum Kurlands wurde die Burg ans Bistum Kurland verkauft. In dieser Zeit wurde die Burg bedeutend umgebaut, um ihre Verteidigungsfähigkeiten zu erhöhen.

Während des Livonischen Krieges 1559 verkaufte der Bischof Kurlands die Burg Dundaga an den König Dänemarks, der sie an seinen Bruder Magnus dem Herzog von Holstein, verschenkte. Magnus, wurde zum letzten Bischof Kurlands.

Die Burg Dundaga hat zweimal unter Kampfhandlungen gelitten. Zum ersten Mal war es, als zwischen Dänemark und Polen 1583 ein Streit über die Erbschaft von Pilten entstand. Die Burg gehörte zu dieser Zeit dem ungarischen Magnaten Martin Bersewitz, dem siebenbürgischen Kanzler König Stephan Batory`s von Polen, der sie 1582 von Magnus gekauft hatte. Bersewitz hat sie schon 1588 an den Rat des Brandenburger Markgrafen Lewin von Bülow weiterverkauft.

Zum zweiten Mal wurde die Burg 1656 im Krieg zwischen Polen und Schweden zerstört, als sie nach einem Artilleriefeuer von Schweden besetzt wurde. Zu dieser Zeit war der Burgherr Otto Ernst von Maydell, der nur für großes Geld die Burg wiedergewann, nachdem er dem schwedischen König Karl X Gustav Treue geschworen hatte.

Das 17. Jh. war in Kurland und in Dundaga nicht nur eine Zeit der Kriege und Zerstörungen, sondern auch eine sehr rege Bauperiode. Im Baugeschehen hat sich besonders das Geschlecht von Maydell hervorgetan, in dem die Hauptrolle die energische Anna Sybilla gespielt hat. Gerade zu ihrer Zeit erlebte Dundaga seine Blütezeit. Um 1685 wurden der östliche Teil der Burg und die neue Burgkapelle und noch andere Burgräume erbaut.

Da Anna Sybilla eine kinderlose Witwe war, vermachte sie Dundaga ihrem Neff en Ewald von Osten-Sacken aus dem Gut Bahten.

Von 1714 bis zur Agrarreform 1920 wirtschaftete das Geschlecht von Osten-Sacken in Dundaga.

Um 1785 erfolgte ein bedeutender Umbau des Schlosses. Damals bewirtschaftete das Schloss einer der berühmtesten Vertretern des Geschlechtes von der Osten-Sacken – Carl von der Osten-Sacken. Der Grundriss des Schlosses wurde geändert, das zweite Stockwerk erbaut und die Innenräume umgebaut. 1766 ist auch in Dundaga eine neue Kirche in Stein, anstatt der alten hölzernen erbaut worden.

Inder Nacht vom ersten April 1872 brach im Schloss Dundaga Feuer aus und es brannte völlig ab. Während der Revolution von 1905 brannten die empörten Bauern in der Nacht des ersten Dezember das Schloss völlig nieder. Der Wiederaufbau des Schlosses setzte bis 1914 fort und wurde teilweise beendet, als der Erste Weltkrieg ihn einstellte.

Nach dem Krieg wurde das Schloss zu einem von Staat bewirtschafteten Gut. 1924 wurde das Gemeinderat Dundaga zum Schlossbesitzer. Ende Juli 1926 wurde im Schloss das Gemeindehaus eingerichtet, und die Selbstverwaltung der Gemeinde siedelte von Jaundundaga ins Zentrumüber.

Von 1945 bis zum Dezember 1974 diente das Schloss Dundaga als Mittelschule. Das Schloss ist zur Zeit dasEigentum der Selbstverwaltung, in dem die Kunst- und Musikschule Dundaga, das Kulturzentrum, das Fremdenverkehrszentrum und das Jugendheim arbeiten.

Besser würde ein Augenzeuge der alten Geschehnisse z.B. die Grüne Jungfer davon erzählen – eine allzu neugierige Dame, die aus Sicherheitsgründen in die Wand eingemauert wurde. Im Laufe von Jahrhunderten haben die Mauern die Jungfer gedrückt, und darum spukt sie von Zeit zu Zeit. Wenn Sie eine in Grün gekleidete Dame sehen …, ist sie das vielleicht, aber vielleicht auch die Fremdenführer des Schlosses. Und die Grüne Dame könnte uns doch so viel erzählen!

Unterkunft in der Schloss von Dundaga. Anzahl der Betten: 40. Anzahl der Zimmer: 7. Zusätzliche Betten möglich.

Kontaktinformation

  • Kreis: Dundagas
  • Adresse: Pils 14, Dundaga
  • Kontaktperson: -

Gästebuch

renate Briviba
12.09.2015 18:26:14
viss patika
Krista
19.11.2013 11:47:52
Labdien! Rakstu no Dundagas Tūrisma Informācijas centra, vēlējos teikt par izmaiņām, ka vairāk nav monētas kalšana Dundagas pilī. Uz nenoteiktu laiku.
Vorname  

Kommentar 


Sicherheitskode 
Falsch eingeführte Benutzername oder Passwort!